Männerchor Pfäffikon am Winterkonzert

Fabian Bucher (Männerchor Pfäffikon am Etzel)__

Am Winterkonzert der Harmonie Freienbach vom Sonntag, 25. November um 17 Uhr in der Pfarrkirche Pfäffikon wird auch der Männerchor Pfäffikon am Etzel mitwirken.

Anlässlich des 100 Jahre Jubiläums der Harmonie Freienbach durfte der Männerchor als musikalischer Gast bei der grossen Jubiläums-Gala dabei sein. Im kommenden Jahr feiert der Männerchor sein 75 Jahre Jubiläum und an dieser Schwelle zum nahenden Jahreswechsel freut es uns sehr, dass wir nach mehr als 10 Jahren wiederum gemeinsam mit der Harmonie Freienbach das Winterkonzert gestalten können.

Ganz speziell dabei wird sein, dass der Männerchor einerseits zusammen mit der Harmonie Freienbach zwei Werke aufführt aber auch alleine mit der Begleitung von fünf Waldhörnern.

Lieder zu Nacht und Jagd

Mit „Nachtgesang im Walde“ wird der Männerchor seinen Auftritt eröffnen. Das Gedicht von Johann Gabriel Seidl beschreibt eine Mondnacht im Wald mit all ihren Stimmungen und Geräuschen. Doch schlafen will der Besucher im Wald nicht, sodass er den stillen Wald mit Hörnergetön aufweckt. Alles im Wald beginnt sich zu regen und meint, die Nacht sei entflohn. Das Gedicht mündet in den Ruf „Die Nacht ist im Walde daheim!“. Ein tolles Zusammenspiel zwischen Chor und Waldhörnern.

Wer kennt ihn nicht, den Jägerchor aus der Oper „Der Freischütz“? Die Jäger besingen in diesem feurigen Stück die Freuden der Jagd. Carl Maria von Weber, ein Cousin von Mozarts Frau Constanze, erhielt seine Ausbildung zum Komponisten u.a. von Joseph und Michael Haydn. Die Oper „Der Freischütz“ blieb bis heute sein bekanntestes Bühnenstück.

Als äusserst bekanntes Männerchorlied kann Felix Mendelssohn’s „Der Jäger Abschied“ bezeichnet werden. Nebst Komponist, Dirigent, Pianist und Organist war Mendelssohn auch ein leidenschaftlicher Maler. Er hat von seinen vielen geschaffenen Werken auch einige für Männerchor hinterlassen. Oftmals wird „Der Jäger Abschied“ a cappella vorgetragen, wobei aber eine fünfstimmige Waldhornbegleitung zum Original dazugehört.

Das abschliessende Stück „Zur hohen Jagd“ ist der erste von fünf Gesängen aus „Heinrich Laubes Jagdbrevier“ für Männerchor und Waldhörner. Schumann vertonte diesen Lobgesang auf die Jagd und die Schöpfung in einem sehr lebhaften Chorsatz, der die einzelnen Schüsse der Jäger sängerisch hörbar macht. Diese Lieder sind etwas vom wenigen, was Robert Schumann für Männerchor komponiert hat.

Gemeinsames Proben

Vergangenen Sonntag trafen sich Harmonie Freienbach und Männerchor zu einer ersten gemeinsamen Probe. Alle waren gespannt, wie es wohl klingen wird? Wie entwickelt sich das gegenseitige Klangvolumen, gelingt das Gewöhnen an den Dirigenten, etc. Nach einer kurzen Angewöhnungsphase konnte der Dirigent der Harmonie Freienbach Valentin Vogt schnell in musikalische Tiefen vordringen. Mit der Unterstützung des Männerchorleiters Fabian Bucher wurden die beiden Werke „Landerkennung“ von Edvard Grieg und „Sacri monti“ von Mario Bürki gemeinsam erarbeitet. Das Ergebnis war für beide Seiten sehr erfreulich.

Sänger wie Musikanten freuen sich auf den gemeinsamen Auftritt und hoffen auf viele interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer.